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Japankäfer bekämpfen.
Aber richtig.

Das Bewässerungsverbot in Kloten und Winkel sorgt für Diskussionen. Wir setzen uns für wirksame, nachvollziehbare und verhältnismässige Massnahmen gegen den Japankäfer ein.
 

Wir unterstützen die Bekämpfung des Japankäfers. Wir stellen jedoch die Frage, ob das partielle Bewässerungsverbot eine zielführende Massnahme ist. Die nun erfolgte Erweiterung der Befalls- und der Pufferzone geben schon die Antwort.

Lesen Sie hier alles über Fakten, konstruktive Vorschläge und sinnstiftendes Vorgehen.

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Unterstützer-Zähler

Bereits 56 Einwohner unterstützen wirksamere Massnahmen und zielführendes Vorgehen gegen den Japankäfer.

Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für nachvollziehbare und wirksame Lösungen.

Die Situation auf einen Blick

Bewässerungsverbot seit mehreren Jahren


Seit Jahren gelten Einschränkungen für die Bewässerung von Rasenflächen in betroffenen Gebieten. Koten ist geprägt von ausgetrockneten Rasen bei Privatliegenschaften. 

 
Befallsgebiet wird ausgeweitet

 

Die bisherigen Massnahmen funktionieren offensichtlich nicht. Denn nun wurde die Befallsfläche und die Pufferzone ausgeweitet. 

 
Gärten und Grünflächen leiden

 

Private Gärten, Spielwiesen und Grünflächen trocknen aus und müssen anschliessend aufwendig und teuer wiederhergestellt werden. Daneben gibt es zahlreiche Ausnahmen, womit der Japankäfer genügend Auswahl für seine Eiablage hat. 

 
Alternative Lösungen werden nicht diskutiert

 

Viele Betroffene wünschen sich zusätzliche oder kombinierte Massnahmen. Wenn der Käfer überhaupt noch zurückgehalten werden kann, dann nur, wenn wir jetzt gemeinsam konsequent während zwei Jahren alle möglichen Massnahmen als konzertierte Aktion ergreifen. 

Nützt das nichts, kann man sich dem Käfer ohnehin geschlagen geben, wie das im Tessin bereits der Fall ist. Aber ein jährliches Ausweiten der Sahara-Zone ohne Wirkung ist einfach nur lächerlich.

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Unsere Kernbotschaft

Wir wollen wirksame Massnahmen statt einseitige Verbote

Niemand bestreitet, dass der Japankäfer bekämpft werden muss.
 

Doch viele Einwohnerinnen und Einwohner fragen sich, ob ein Bewässerungsverbot allein die richtige Antwort auf ein komplexes Problem sein kann.
 

Wir setzen uns dafür ein, dass sämtliche verfügbaren Massnahmen geprüft, verglichen und kombiniert werden. Feigenblattmassnahmen auf Kosten der Bevölkerung sind sinnlos, offensichtlich wirkungslos und inakzeptabel.

Das Problem

Trotz jahrelanger Einschränkungen wird die Zone grösser

Viele Betroffene fragen sich deshalb, ob die aktuelle Strategie ausreichend wirksam ist oder ob zusätzliche Massnahmen stärker berücksichtigt werden sollten.

2023

Bewässerungs-

verbot in Kloten

2024

Bewässerungs-

verbot in Kloten

2025

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verbot in Kloten

2026

Befalls- und Pufferzonen werden erweitert!

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Welche Lösungen werden diskutiert?

Warum setzen wir nicht auf mehrere Massnahmen gleichzeitig?

Höherer Rasenschnitt


Längere Halme erschweren die Eiablage wirksam und helfen gleichzeitig, die Austrocknung des Rasens zu reduzieren.


Nematoden gegen Larven


Biologische Bekämpfungsmethoden werden bereits wirksam gegen verschiedene Bodenschädlinge eingesetzt.


Förderung natürlicher Fressfeinde


Vögel und weitere natürliche Gegenspieler können zur Eindämmung beitragen. Nistkästen für Stare und Amseln helfen.


Lokale Risikoanalyse


Massnahmen sollten möglichst zielgerichtet dort erfolgen, wo tatsächlich ein erhöhtes Risiko besteht. In den nun benannten Zonen sollten die Käfer konsequent mit Pheromon-Fallen abgesammelt werden.

Das alles wäre einfach und konsequent. Aber der Kanton gefällt sich in der Rolle des Verfügers strafbewehrter einseitiger Massnahmen.

Stimmen aus der Region

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Manuela A.

Mehrfamilienhaus-Besitzerin Winkel

"Ich unterstütze die Bekämpfung des Japankäfers. Aber wenn mein Rasen jedes Jahr abstirbt und die Zone trotzdem wächst, frage ich mich schon, ob die Strategie funktioniert."

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Dr. Raffael Ayé

Geschäftsführer Birdlife Schweiz

"Was folgt, ist ein oft jahrzehntelanger «Kampf» gegen die entsprechenden Arten, der bei genauerer Betrachtung hilflos anmutet. Die Erfahrungen in anderen europäischen Ländern zeigen eindeutig: Die Ausbreitung von Japankäfer und Asiatischer Hornisse lässt sich nicht mehr aufhalten."

Ganzes Editorial aus Heft ORNIS hier.

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Petra R.

Gartenbesitzerin Kloten

"Niemand bestreitet das Problem. Aber warum spricht man so wenig über zusätzliche Massnahmen, die zusammen mit anderen Ansätzen eingesetzt werden könnten?"

Sind Sie der gleichen Meinung?

Je mehr Menschen ihre Unterstützung zeigen, desto stärker wird das Signal an die zuständigen Stellen.
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